Wenn ein nahestehender Mensch psychisch erkrankt
Als Angehörige oder Angehöriger sind Sie zweierlei zugleich: eine wichtige Stütze für den erkrankten Menschen und selbst jemand, der viel zu tragen hat. Eine psychische Erkrankung verändert Rollen, Gespräche und den ganzen Alltag einer Familie. Ihre Sorgen, Ihre Erschöpfung und Ihre Fragen verdienen deshalb genauso Aufmerksamkeit. Ich kenne diese Situation aus meiner eigenen Familie.
Erkennen Sie sich wieder? Damit sind Sie nicht allein.
Sie stützen:
Sie tragen selbst:
Als meine eigene Familie betroffen war, drehte sich die Hilfe um die Krankheit. Für uns als Familie gab es wenig, und wir mussten vieles selbst herausfinden. Deshalb stehen bei mir Sie im Mittelpunkt: Ihre Fragen, Ihre Grenzen und Ihre Kraft. Wir schauen gemeinsam, wie Sie für den anderen da sein können, ohne sich selbst zu verlieren, und wie Ihre Familie als Ganzes wieder Boden findet.
Bei mir dürfen Sie alles aussprechen, auch Wut, Erschöpfung oder den Wunsch nach Abstand. Wir richten die Gespräche nach Ihnen aus, und Sie bestimmen das Tempo mit.
Gemeinsam erarbeiten wir:
Wenn Sie es wünschen, beziehe ich weitere Familienmitglieder oder die erkrankte Person selbst mit ein.
Sie müssen nicht auf den ersten Termin warten:
In einer Krise müssen Sie nicht allein entscheiden. Die Dargebotene Hand ist unter 143 rund um die Uhr erreichbar, auch für Angehörige. Bei akuter Gefahr wählen Sie 144.
Sprechen wir darüber
Sie kümmern sich um jemanden. Hier kümmert sich jemand um Sie. In einem ersten Gespräch finden wir heraus, was Sie brauchen und ob mein Ansatz zu Ihnen passt.