Angst verstehen
und bewältigen
Angst ist ein Schutzprogramm. Wittert der Körper Gefahr, macht er sich in Sekunden bereit zu fliehen, zu kämpfen oder zu erstarren. Meist klingt das rasch wieder ab. Zur Belastung wird Angst, wenn sie zu stark wird oder nicht mehr weggeht und den Alltag immer enger macht.
Angst braucht Aufmerksamkeit, wenn sie:
Generalisierte Angststörung:
Die Sorgen hören nicht auf, ob um Gesundheit, Geld, Familie oder Arbeit, und lassen sich kaum stoppen. Auch der Körper kommt nicht zur Ruhe: innere Unruhe, verspannte Muskeln, schlechter Schlaf.
Panikstörung:
Aus heiterem Himmel schlägt die Angst zu: Das Herz rast, die Luft wird knapp, man fürchtet umzukippen oder zu sterben. Nach einigen Minuten ist es vorbei, doch die Angst vor der nächsten Attacke bleibt und wird selbst zum Problem.
Soziale Angststörung:
Die Angst, sich vor anderen zu blamieren oder abgelehnt zu werden, wird übermächtig. Ein Vortrag, ein Essen in der Runde oder ein Anruf lösen Herzklopfen, Erröten oder Zittern aus. Viele ziehen sich deshalb zurück, obwohl sie sich Nähe wünschen.
Spezifische Phobien:
Die Angst richtet sich auf etwas ganz Bestimmtes: Höhe, Spinnen, Spritzen, Fliegen oder enge Räume. Betroffene wissen meist, dass ihre Angst übertrieben ist, und können trotzdem nicht anders, als auszuweichen.
Agoraphobie:
Angst machen Orte, von denen man nicht rasch wegkommt oder an denen im Notfall keine Hilfe da wäre: das volle Tram, der Supermarkt, die Warteschlange, ein weiter Platz. Viele meiden solche Situationen oder gehen nur noch in Begleitung hin.
Angst manifestiert sich auf verschiedenen Ebenen:
Angst entsteht nie im luftleeren Raum. Deshalb schaue ich mit Ihnen auf die Angst selbst und auf das Leben, in dem sie auftritt: Was löst sie aus, was hält sie aufrecht, und wie reagieren die Menschen um Sie herum? Schritt für Schritt gewinnen Sie so Spielraum zurück, und Ihr Umfeld lernt, Sie dabei zu unterstützen.
Bei mir finden Sie einen sicheren Raum, in dem Ihre Angst ernst genommen wird. Wir richten die Therapie nach Ihnen aus, und Sie bestimmen mit, wie schnell und wie intensiv wir vorgehen.
Gemeinsam erarbeiten wir:
Sie müssen nicht auf den ersten Termin warten:
Sprechen wir darüber
Wenn Angst Ihr Leben einengt, müssen Sie das nicht allein durchstehen. In einem ersten Gespräch finden wir heraus, ob mein Ansatz zu Ihnen passt.