Stress und Burnout
verstehen und bewältigen
Stress ist die Antwort des Körpers auf Herausforderungen. Er macht wach, fokussiert und leistungsbereit, ein Erbe aus Zeiten, in denen es um Kampf oder Flucht ging. Kurzfristig hilft das sogar. Zum Problem wird Stress, wenn er zum Dauerzustand wird und die Erholung fehlt.
Ein Burnout kommt schleichend, oft über Monate oder Jahre. Häufig zeigt sich dieser Verlauf, auch wenn nicht alle jede Phase durchlaufen:
1. Volle Kraft voraus:
hoher Ehrgeiz, freiwillige Mehrarbeit, die eigenen Bedürfnisse kommen zu kurz
2. Rückzug:
weniger Engagement, Zynismus, die Leistung lässt nach
3. Gereiztheit:
Schuldzuweisungen, Reizbarkeit, Ängste, gedrückte Stimmung
4. Abbau:
Konzentration und Kreativität schwinden
5. Gleichgültigkeit:
Gefühle verflachen, Kontakte schlafen ein
6. Der Körper meldet sich:
körperliche Beschwerden und Schlafstörungen
7. Verzweiflung:
Hoffnungslosigkeit, Sinnkrise, Erschöpfungsdepression
Ein Burnout hat selten eine einzige Ursache. Meist treffen persönliche Muster auf belastende Umstände:
Persönlich
Bei der Arbeit
Im Umfeld
Erholung ist mein Forschungsthema, und die Arbeitswelt kenne ich aus der Beratung von Mitarbeitenden und Führungskräften. Beides bringe ich in die Therapie ein. Wir schauen gemeinsam, was Sie erschöpft, was Sie selbst verändern können und wo sich an den Umständen etwas ändern muss: bei der Arbeit, in der Familie oder bei den eigenen Ansprüchen.
Bei mir finden Sie einen Ort zum Durchatmen, ohne Leistungsdruck. Wir richten die Therapie nach Ihnen aus, und Sie bestimmen das Tempo mit.
Gemeinsam erarbeiten wir:
Wenn es sinnvoll ist, etwa bei einer Krankschreibung, stimme ich mich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
Sie müssen nicht auf den ersten Termin warten:
Sprechen wir darüber
Wer erschöpft ist, schiebt Hilfe gerne auf, bis gar nichts mehr geht. Warten Sie nicht so lange: In einem ersten Gespräch finden wir heraus, wo Sie stehen und ob mein Ansatz zu Ihnen passt.